Der Zauber des Räucherns

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  • 17. Dezember 2017
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Die Geschichte des Räucherns

Der Brauch des Räucherns begann viele Jahre vor unserer Zeit, denn schon 3500 vor Christus wurde Weihrauch im alten Babylon verbrannt um den Göttern zu huldigen. Der Wert des Räuchergutes stieg ins Unermessliche und somit wurde es neben Salz und Gold ein wichtiges Handelsgut. Bei den Pharaonen im alten Ägypten wurde Weihrauch für die Mumifizierung und als Grabbeigabe verwendet. Pflanzen wie Wacholder, Lorbeer und Zeder wurden schon in Griechenland zu Heilzwecken verbrannt. Die alten Römer verwendeten das Räucherwerk für Opferzeremonien und Feierlichkeiten. Das Räuchergut veränderte sich im Laufe der Zeit vom ehemaligen Handelsgut zum Hilfsmittel für Heilzwecke und erfreut sich auch Heute größter Beliebtheit, vor allem im europäischen Raum wird es für Rituale genutzt.

Warum sollte ich Räuchern?

Räuchern sorgt nicht nur für eine entspannte Stimmung oder ein heimeliges Gefühl in der kalten Jahreszeit, es ist eine Bereicherung in allen Lebenslagen. Somit können Schmerzen gelindert und das Immunsystem gestärkt werden.

Was brauche ich zum Räuchern?

Zum Räuchern benötigt man nicht viel. Die wichtigsten Dinge die man für das Räuchern braucht sind ein Räuchergefäß, Kohle, Sand, Feder, Mörser, Weihrauchbesteck und natürlich Weihrauch in einer guten Qualität.

Wie funktioniert das Räuchern?

Die erste Regel beim Räuchern ist es, die Räucherart nach Thema und Stimmung zu wählen. Denn jeder hat eine andere Vorliebe und auch die Jahreszeit spielt eine große Rolle.

Fürs Räuchern kann man eine feuerfeste Schale, eine Pfanne aber auch einen Weihrauchbrenner, ein sogenanntes Räucherstövchen verwenden. Hier wird ein Teelicht angezündet und das Räucherwerk auf das Edelstahlsieb, über das Stövchen gegeben. Diese Variante ist für all jene von Vorteil die zu starkes Rauchen verhindern wollen. Ein Tipp ist es, das Räucherwerk in ein ausgebranntes Teelicht zu geben und dieses auf das Sieb zu stellen. Der Duft ist etwas dezenter und das Sieb verklebt nicht.

Zum Räuchern in der Schale wird Sand in das Räuchergefäß gegeben damit es nicht überhitzt. Danach wird das Räuchergut im Mörser zerkleinert. Die Kohle wird angezündet und in den Sand gelegt. Sobald die Kohle glüht und sich grau verfärbt hat, legt man das Räucherwerk darauf. Damit sich der Duft optimal entfaltet wird er mit einer Feder im Raum verteilt. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl welche Temperatur sich für die verschiedenen Harze und Blüten eignet.

In unserem Sortiment finden Sie nicht nur Räucherutensilien und Weihrauchprodukte, sondern auch spezielle Mischungen für verschiedene Zwecke wie zum Beispiel eine Schutzräucherung, Reinigungsräucherung, Harmonie- und Liebesräucherung. Zögern Sie nicht sich an uns zu wenden, wenn Sie Fragen haben. Wir beraten Sie gerne!

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Quelle: Traditionelle Räuchermedizin – Friedrich Kaindlstorfer