Die Heilkräfte der Hundsrose

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  • 29. Januar 2018
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Von der Stärkung des Immunsystems bis hin zur Linderung von Arthrose werden der Hundsrose viele heilende Wirkungen zugeschrieben. Hinter den zartrosa Blüten und den roten Früchten versteckt sich viel mehr als man denkt.

Die Hundsrose (Rosa canina) gehört zu den Venuspflanzen und ist eine Verbindung von Venus und Mars. Die Blüten gehören zur Venus, die Stängel und Blätter werden dem Mars zugeordnet. Somit ist die Hagebutte auch ein Symbol der Zuneigung und Liebe.

Keine andere Frucht, außer der Sanddorn, enthält so viel Vitamin C wie die Hagebutte. Durch die chemische Bindung an die Pflanzenfarbstoffe, die Carotinoide, werden die Vitamindepots im Körper besser aufgefüllt. Weiters schützen die Carotinoide die Zellen gegen freie Radikale und bilden so ein Schutzschild gegen Bakterien und Viren. Vitamin B1, Rutin, Kalzium, Eisen und Fruchtsäuren haben positive Wirkungen auf die Nerven und die Konzentrationsfähigkeit, für die Venen und die Blutbildung, für Knochen und Zähne und den Darm. Nehmen Sie sich vor allem im Herbst und Winter Zeit und trinken Sie pro Tag eine Tasse des wunderbaren roten Tees. Die Samen wirken harntreibend und die Blüten werden in der Bachblütentherapie gegen Apathie eingesetzt. Das Hagebuttenpulver wird nicht nur bei Kinderstreichen als Juckpulver eingesetzt, es hat auch  eine bewährte Wirkung gegen Arthrose. Es schwächt die Entzündung in den Gelenken und die Zerstörung des Knorpels wird gestoppt. Weiters wirkt es schmerzstillend und die Beweglichkeit wird verbessert. Auch bei Allergien, Migräne, Zahnfleischbluten und Menstruationsproblemen wird die Hagebutte eingesetzt. Gerne beraten wir Sie, welches Produkt der Hagebutte am Besten für Sie in Frage kommt.

Die Kräfte der Hundsrose werden nicht nur der Heilung zugeschrieben sondern auch dem Genuss. Es gibt eine Vielzahl an Rezepturen. Aber das beliebteste Rezept ist die Hagebuttenmarmelade! Hierfür werden die reifen Früchte entkernt, mit wenig Wasser 15 Minuten lang gekocht und dann passiert. Danach wird das Hagebuttenmark mit gleichen Teilen Zucker gemischt und unter ständigen Rühren zum Erhitzen gebracht und dann in Gläser abgefüllt.

Quellen:
Miriam Wiegele – Heilsames und aromatisches Grün – Band 2
Die Kräuter in meinem Garten – Siegrid Hirsch & Felix Grünberger